Aktuell: Kennzahlenvergleich 2014

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Messen an den Besten

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Petra Tertel, Geschäftsführerin WasserZweckVerband Malchin-Stavenhagen

Kennzahlenvergleich der Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

"Messen an den Besten" - diesen Anspruch hat die Mehrheit der Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Damit stimmen die Unternehmen mit der nationalen Politik überein, die auf eine Modernisierung anstelle der Liberalisierung der Wasserwirtschaft abzielt.

Der Deutsche Bundestag hatte 2002 mit seinem Beschluss "Nachhaltige Wasserwirtschaft in Deutschland" unter anderem die "Einführung eines Verfahrens zum Leistungsvergleich zwischen Unternehmen (Benchmarking)" gefordert. Die Branche reagierte 2003 darauf mit der "Verbändeerklärung zum Benchmarking Wasserwirtschaft", in der sie sich verpflichtete, die breitenwirksame Verbreitung von freiwilligem Benchmarking zu fördern.

Klaus Rhode
Klaus Rhode, Geschäftsführer Zweckverband Kühlung

Auf Initiative des Beirats der Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommernscher Wasserver- und Abwasserentsorger der Landesgruppe Norddeutschland des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.), wurde deshalb im September 2004 das erste landesweite Kennzahlenprojekt in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Seitdem haben sich 27 Unternehmen an diesem jährlich stattfindenden Vergleich beteiligt.

Die Erwartungshaltungen an diesen Vergleich sind dabei vielfältig. Grundsätzlich geht es allen beteiligten Unternehmen aber darum, den eigenen Standort zu bestimmen. Weil die herangezogenen Kennzahlen schon vielfach erprobt waren, wurde eine Vergleichbarkeit der Unternehmen möglich. Die offene Diskussion über die Kennzahlen hatte darüber hinaus den Effekt, dass die Unternehmen seit 2004 näher zusammengerückt sind.

Kommunale Dienstleistungen, wie die Wasserver- und Abwasserentsorgung, sollen auch unter den künftig stark veränderten Rahmenbedingungen erhalten bleiben. Dies verpflichtet die im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge tätigen Unternehmen kontinuierlich an verbesserten und optimierten Strukturen zu arbeiten und ihrer hohen Verantwortung für Ökonomie und Ökologie im Interesse der Kunden gerecht zu werden. Das Kennzahlenprojekt Mecklenburg-Vorpommern ist ein optimales Mittel, die Modernisierung in der Wasser- und Abwasserwirtschaft voranzutreiben.

Das im Jahr 2004 begonnene Projekt ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem verschiedene Kenngrößen von Unternehmen bereits seit fünf Jahren verglichen werden. Diese Kontinuität möchten wir als Initiator des Kennzahlenvergleichs in Mecklenburg-Vorpommern fortführen und alle Wasserver- und Abwasserversorgungsunternehmen, die an dem Projekt noch nicht teilgenommen haben, zur Beteiligung ermuntern.


Petra Tertel

Geschäftsführerin WasserZweckVerband Malchin-Stavenhagen

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